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Alarme und Warnungen

Alarme und Warnungen

Das Team HF forscht zur anwendungsbezogenen Gestaltung von Warnungen und Alarmen. Wir untersuchen praktische Elemente wie farbliche Gestaltung von Warnungen oder Textbausteine für Durchsagen, sowie psychologische Aspekte der Informationsverarbeitung und Entscheidungsprozesse.

Aufgrund ihrer Vielfältigkeit spielt insbesondere die Gestaltung der Warnungen und Alarme eine bedeutende Rolle. Viel zu oft werden Warnungen und Alarme so konzipiert, dass sie eher stören, anstatt sinnvoll zu warnen. Dies führt häufig dazu, dass sie abgeschaltet oder gar nicht mehr beachtet werden. Die Warnungen und Alarme verlieren so ihren eigentlichen Sinn.

Warnungen und Alarme sind im alltäglichen Leben in verschiedenen Formen zu finden:

· Akustisch in Form von Durchsage am Bahnsteig, als Feueralarme
· Optisch als Hinweisschilder an Notausgängen, als Sicherheitswarnung am Bildschirm
· Olfaktorisch bei Putzmitteln oder Klebern
· Haptisch in Form von Blindenleitstreifen und Vibrationsalarme

(Sicherheits-)Warnungen und Alarme - egal in welcher Form - haben vier Grundfunktionen:
Sie übermitteln Sicherheitsinformationen, sie sind dafür gedacht Verhalten von Menschen zu beeinflussen, sie sollen Gesundheitsprobleme, Schäden oder Unfälle reduzieren und können als Erinnerung für eine Gefahr dienen.

Publikationen

Künzer, L. (2015). Mythen der Räumung und Evakuierung. Feuertrutz (4), 44–47. pdf [315 KB]
Künzer, L., Hofinger, G & Zink, T. (2014). Psychological Aspects of German Signal Words in Evacuation Warnings. In U. Weidmann, U. Kirsch & M. Schreckenberg (Hg), Pedestrian and Evacuation Dynamics 2012 (pp 1135-1147). pdf [324 KB]